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Die Infrarot-Thermografie ist ein bildgebendes Verfahren, das die Wärmestrahlung eines Ob- jektes (Gebäudes) sichtbar macht. Mit Hilfe der Thermografie lassen sich Strahlungsmessungen erfassen, in Oberflächentemperatur umrechnen und flächenförmig darstellen. |
| Untersuchungsobjekte sind: | - Dämmungen - Wärmebrücken - Leckagen (Luft und Wasser) - Feuchte - Leitungsverläufe - (verdecktes) Fachwerk |
| Untersuchungsziele sind: | - eine genaue Bestandsaufnahme - die Lokalisierung von Baumängeln - Grundlagen für Sanierungsmaßnahmen - Qualitätskontrolle und - Verarbeitungskontrolle |
| Notwendige Randbedingungen sind: | - Außenthermografie ohne Sonneneinwirkung (ideal nachts) - Innenthermografie ebenfalls ohne direkte Sonneneinwirkung - kein Regen, Nebel oder Schneefall - möglichst bedeckter Nachthimmel - Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen von mindestens 10-15 °C - wenig Wind - keine hinterlüfteten Bauteile wie Fassaden (Hier sind nur Aussagen mit Hilfe der Innen- thermografie möglich.) |
| Technisches |
Die Thermografiekamera sendet keine Strahlung aus - sondern sie empfängt nur Infrarotstrahlung. Jeder Körper, der wärmer als - 273,15 °C ist, sendet elektromagnetische Strahlung (z.B. Infra- rotstrahlung) aus. Die Strahlungsintensität und Frequenz nimmt mit der Temperatur stark zu. Eine Infrarotkamera detektiert bzw. erkennt keine Temperaturen sondern Infrarotstrahlung. Die Umrechnung in Temperaturangaben erfolgt erst auf der Basis einiger Parameter in der Kamera selbst. |
| wichtige Messparameter sind: |
- Emissionsgrad des Messobjektes - reflektierte Temperatur der Umgebung - relative Feuchte - Lufttemperatur - Abstand zum Objekt |