| PASSIVHAUS | |
| Das Passivhaus | Das Passivhaus - bewährter Standard für Nach- haltigkeit und Wirtschaftlichkeit - Bei höherem Wohnkomfort benötigen Passiv-häuser über 90 weniger Heizwärme als Häuser im Baubestand. - Selbst gegenüber einem Niedrigenergiehaus spart ein Passivhaus noch über 75 % Heizwärme ein. - Sie wohnen besser und behaglicher ohne Zug- luft, kalte Ecken und Kaltluftseen am Fußboden. - Sie haben extrem geringe Heizkosten, erhöhen den Wert Ihrer Immobilie und helfen dabei mit, die Umwelt zu schützen.
Über 13.000 gebaute Passivhäuser alleine in Deutschland (Stand: Juli 2009) zeigen, dass dies mit vertretbaren Baukosten möglich ist. Der Bau oder die Modernisierung werden in Deutschland bundesweit gefördert, aber auch in anderen europäischen Ländern gibt es Fördermaßnahmen. |
| Wodurch wird ein Haus zum Passivhaus? | Das Passivhaus setzt keine spezielle Bauform, Bauweise oder Gebäudetyp voraus. Als erfah- renes Team aus Architekt, Bauingenieur und Verfahrenstechniker und vom Passivhaus Institut zertifizierter Passivhausplaner können wir Passiv- häuser in Massiv-, Holz- oder Mischbauweise bauen oder Altbauten mit Passivhaus-Kompo- nenten sanieren. Entscheidend ist die Qualität der Details:- Optimale Wärmedämmung sorgt wie ein dicker Pullover für einen sehr guten Wärmeschutz der gesamten Gebäudehülle, Wärmebrücken werden vermieden. - Die Dreischeibenverglasung lässt im Winter die Sonne herein und hält die Wärme im Haus. Siewird in besonders gut dämmende Fenster- rahmen eingebaut. Dies schlägt sich positiv in der Jahres-Energiebilanz nieder. Mit Passiv- hausfenstern ist es im Wohnraum besonders behaglich. - Eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung holt mehr als 80 % der Wärme aus der ver- brauchten Luft zurück - und sorgt gleichzeitig für frische Luft im ganzen Haus. Durch höchste Qualität von Gebäudehülle und Lüftungstechnik ist der Wärmebedarf im Passiv- haus so weit verringert, dass die kostenlosen Energiebeiträge nahezu ausreichen, um das Gebäude auch im dicksten Winter angenehm warm zu halten: - eingestrahlte Sonnenenergie durch Fenster- Eigenwärme der Personen im Haus - Wärmeabgabe von Geräten
Weitere Informationen zum Passivhaus finden Sie in unseren Passivhausbroschüren, die Sie bei uns bestellen können. |
| Was heißt "passiv"? |
Die Wärme kommt "passiv" frei Haus. Neben der Komfortlüftung mit einer integrierten Nachheizung (der ins Haus geführten Außenluft, siehe Grafik), ist ein weiteres aktives Heizsystem nicht unbedingt erforderlich: daher der Name "Passivhaus". |
| Wirtschaftlichkeit |
Die Mehrinvestition für ein Passivhaus ist überschaubar. Finanzierungshilfen, z.B. sehr günstige Förderkredite von der KfVV (www.kfw-foerderbank.de), federn die etwas höhere Anfangsinvestition ab. Häufig liegen die jährlichen Gesamtausgaben (Betriebskosten + Zins und Tilgung) sogar von Anfang an unter denen eines durchschnittlichen Neubaus. Von den extrem geringen Heizkosten profitieren Sie, so lange das Haus steht. |
Qualität![]() |
Passivhäuser müssen sehr gut geplant und ausgeführt werden, um den hohen Standard zu erreichen. Zur Sicherstellung des Passivhaus-Standards wurde das Planungstool (PHPP) entwickelt. Für Passivhäuser bietet das Passivhaus Institut Qualitätssicherung und das Zertifikat "Qualitätsgeprüftes Passivhaus Prof. Dr. Feist" an. |
| IG Passivhaus | Die IG-Passivhaus informiert die Öffentlichkeit und bietet allen Mitgliedern eine Plattform rund ums Passivhaus. Forschung, Entwicklung, QualitätssicherungPassivhaus Institut Rheinstr. 44/46 64283 Darmstadt 06151/82699-0 www.passiv.de Information, Netzwerk, Öffentlichkeitsarbeit Informations-Gemeinschaft Passivhaus Deutschland Rheinstr. 44/46 06151/82699-33 www.ig-passivhaus.de Beratung, Qualitätssicherung, Weiterbildung Passivhaus Dienstleistung GmbH Rheinstr. 44/46 06151/399499-0 www.passivhaus-info.de |